Springer-Autor Michael Schilchegger im Porträt

Univ.-Ass. MMag. Michael Schilchegger ist seit 01/2010 Universitätsassistent am Institut für Staatsrecht und Politische Wissenschaften / Abteilung für Öffentliches Unternehmensrecht der Universität Linz.

SpringerRecht hat Michael Schilchegger zu seinen Erwartungen an einen Verlag im rechtswissenschaftlichen Bereich befragt:

SpringerRecht:
Nach welchen Kriterien wählen Sie einen ganz bestimmten Verlag?

Michael Schilchegger:
Nach seinem Ruf in der wissenschaftlichen Gemeinschaft, insbesondere nach persönlicher Erfahrung.

SpringerRecht:
Erwarten Sie sich finanzielle Vorteile von einer Kooperation mit einem juristischen Verlag?

Michael Schilchegger:
Honorare oder Autorenrabatte sind nur ein kleiner Teil im Gesamtverhältnis.

SpringerRecht:
Warum publizieren Sie gerade bei SpringerWienNewYork?

Michael Schilchegger:
Hoher Bekanntheitsgrad, guter Ruf, ansprechendes Schriftbild.

SpringerRecht:
Sind Sie über die Vertriebs- und Marketingaktivitäten von SpringerWienNewYork informiert? Spielt Marketing für Ihre Publikation eine bedeutende Rolle?

Michael Schilchegger:
Werbeprospekte von wissenschaftlichen Verlagen werden tatsächlich gelesen. Schade ist, wenn an sich exzellente Publikationen ua durch fehlendes Marketing kaum Verbreitung finden.

SpringerRecht:
Wie beurteilen Sie das Projekt springerrecht.at / das Expertenforum?

Michael Schilchegger
:
Juristische Expertenforen gehören sicher zu den innovativeren Ansätzen. Der potentielle Vorsprung an Aktualität ist zweifellos gegeben. Für eine endgültige Beurteilung fehlt es freilich noch an Erfahrungswerten.

SpringerRecht:
Wie stehen Sie zu e-books? Soll es künftig noch Print-Ausgaben juristischer Literatur geben oder kann die Wissenschaft und Praxis auf das Print-Exemplar verzichten, wenn es die gesamte juristische Literatur im ebook-format auf einem
e-book-reader gäbe?

Michael Schilchegger:
Für Zeitschriften und Sammelbände scheinen mir elektronische Versionen durchwegs ausreichend. Für die tägliche Arbeit mit klassischen Lehrbüchern und Kommentaren sind gedruckte Exemplare hingegen kaum entbehrlich.

SpringerRecht:
Wie beurteilen Sie „Open Access“: Unterstützen Sie die Idee des freien Zugangs zu rechtswissenschaftlicher Literatur und anderen juristischen Materialien im Internet?

Michael Schilchegger:
Uneingeschränkt: Datenbanken erleichtern die rechtswissenschaftliche Arbeit ungemein. Auf lange Sicht wird man andere Wege der Finanzierung bzw der Abgeltung geistigen Eigentums finden müssen.

SpringerRecht:
Vielen Dank für das Interview!

Lesen Sie den Beitrag von  Michael Schilchegger im Expertenforum .

Gepostet von Tanja Szabo am 2.09.2010. In Autorenporträts, News. Abonnieren mit RSS 2.0. Sie können Kommentare oder Trackbacks setzen

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