Springer-Autor Nicolas Raschauer im Porträt
Univ. Prof. Dr. Nicolas Raschauer war von 2003 – 2009 Univ.-Ass. am Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht der WU Wien und habilitierte 2008 ebendort.
Im November 2009 erfolgte der Ruf auf eine Professur für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt öffentliches Wirtschaftsrecht und öffentliches Unternehmensrecht an der Johannes Kepler Universität Linz, den Nicolas Raschauer per 1.12.2009 angenommen hat.
Den gesamten Lebenslauf finden Sie hier.
SpringerRecht hat Nicolas Raschauer zu seinen Erwartungen an einen Verlag im rechtswissenschaftlichen Bereich befragt:
SpringerRecht:
Warum publizieren Sie?
Nicolas Raschauer:
Freude und Interesse an wissenschaftlicher Arbeit und Recherche.
SpringerRecht:
Erwarten Sie sich finanzielle Vorteile von einer Kooperation mit einem juristischen Verlag?
Nicolas Raschauer:
Man wird mit Büchern, insb Großprojekten nicht reich. Allerdings muss das Gesamtbild passen. Das Gesamtangebot wird sicherlich dort immer wichtiger, wo es gilt, etablierte Wissenschaftler längerfristig an sich zu binden (zB Autorenrabatte und dgl). Das ist im Hinblick auf die immer dichter werdende Konkurrenz unter den Verlagen sicher aber auch nichts „Neues“.
SpringerRecht:
Welche Produkte bzw Dienstleistungen auf Verlagsebene finden Sie besonders innovativ und vielversprechend für die Zukunft?
Nicolas Raschauer:
Online Datenbanken (Stichwort: Vernetzung von Content), springerrecht.at, Diskussionsblogs und Vergleichbares.
SpringerRecht:
Wie stehen Sie zu e-books? Soll es künftig noch Print-Ausgaben juristischer Literatur geben oder kann die Wissenschaft und Praxis auf das Print-Exemplar verzichten, wenn es die gesamte juristische Literatur im ebook-format auf einem e-book-reader gäbe?
Nicolas Raschauer:
Ein Regal ohne Bücher: zumindest in Behörden und Universitäten undenkbar.
SpringerRecht:
Vielen Dank für das Gespräch!
Von Nicolas Raschauer bei Springer erschienen:
Raschauer/Ennöckl/Schulev-Steindl/Wessely “Über Struktur und Vielfalt Öffentliches Recht”
Raschauer/Ennöckl “Kommentar zum UVP-G”
Raschauer “Aktuelle Strukturprobleme des europäischen und österreichischen Bankaufsichtsrecht”

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